Anleitung

Zielsetzung des Kurses

Der Kurs ist hauptsächlich für Kinder im Alter von 7 - 13 Jahren gedacht und hat einen evange­listischen Charakter. Die Kinder werden im Verlauf dieses Kurses mit elementaren Grundlagen des christlichen Glaubens bekannt gemacht:

  • Was ist die Bibel,
  • wer ist Gott,
  • wie kann man zu ihm kommen,
  • was lehrt die Bibel,
  • wichtige Personen und Vorbilder in der Bibel.

Der Kurs eignet sich somit für Kinder, die in ihrem Eltern­haus noch nichts vom Herrn Jesus gehört haben, da biblisches Vorwissen nicht erforderlich ist. Aber auch Kinder aus gläubigem Elternhaus machen gern mit - zur Wieder­holung und Vertiefung.


Ablauf des Kurses

Normalerweise wird die als Verteilkarte gestaltete erste Lektion Kindern in den unterschied­lichsten Situationen angeboten. Bei Veranstaltungen, Messen, Büchertischen, auf Spiel­plätzen, an Mitschüler, Nachbarskinder, Kinder aus der Bekanntschaft… einfach da, wo man gerade Zugang zu Kindern bekommt.

 

Wenn Kinder die Postkarte eingesandt haben, sollten sie als Antwort Folgendes erhalten:

  • die korrigierte Postkarte mit ermutigendem Kommentar
  • die Lektion 2 zum Weitermachen
  • die versprochene Belohnung
  • einen erklärenden Brief (Beispieltext: Anlage 2)

Antwortzeitraum

Es hat sich als gut erwiesen, den Kindern auf die eingesandte Verteilkarte schnell zu antworten. Die nächsten Lektionen sollten dann aber in etwas größeren Abständen zurückgesandt werden (Anhalts­punkt: ca. alle 2 Wochen). Zum einen muss man die Kinder „bei der Stange halten“, zum anderen sollte genug Zeit sein, dass sich der Inhalt der einzelnen Lektionen etwas „setzen“ kann.

 

weiterer Verlauf

Jede ganz oder teilweise ausgefüllte Lektion, die im Weiteren ein­gesandt wird, wird durchgesehen und ggf. korrigiert. Ermutigung, Lob und wenn nötig freundliche Erklärungen helfen den Kindern und ermuntern zum Weitermachen.

Hat ein Kind Fragen, so ist das eine gute Gelegenheit, seine Probleme zu erkennen und es in einem Antwortbrief individuell anzusprechen. Mit jeder neuen Lektion wird dann die korrigierte letzte Lektion zurückgeschickt.

 

Belohnung

Zur Bearbei­tung der ersten 5 Folgen ist für die Kinder keine Bibel nötig. Mit der 6. Lektion müssen die Kinder ein Neues Testament bekommen, da dies ab Lektion 6 zur Beant­wortung unbedingt benötigt wird. Der Belohnung sollte jetzt auch eine christliche Erzählung (z.B. ein kleines Kindertraktatheft) beigelegt werden.

Nach jeweils fünf weiteren Lektionen gibt es dann wieder ein Geschenk.

Nach der 20. Lektion sollten die Kinder eine Vollbibel bekommen, da diese für die Lektionen 21-30 zur Beant­wortung gebraucht wird.

 

nach den 30 Lektionen

Sind von einem Kind alle dreissig Folgen des Bibelkurses durchgearbeitet worden und es hat Interesse, weitere Kurse zu machen, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Hat man den Eindruck, dass sich das Kind bekehrt hat, gibt es eine Reihe von guten Bibel­kursen unter www.bibelkurs.com. Diese Kurse gibt es online und auf Papier.
  • Man kann dem Kind auch ein Abo „Die Spur“ schenken (www.beroea.ch) oder die Zeitschrift "der bester Freund" (www.csv-verlag.de) und ihm den darin enthaltenen Kurs empfehlen.
  • Ist das Kind offensichtlich (noch) nicht errettet, gibt es bei uns auf anfrage einen weiteren Kurs über die Jünger mit evangelistischer Ausrichtung.

noch ein paar Tipps:

  • Zusätzlich zur Verteilkarte gibt es die erste Lektion auch als normales Lektionsblatt. Es ist für die Fälle vorgesehen, bei denen ein neues Kind von einem Kursteilnehmer vermittelt und deshalb die erste Lektion per Post versendet wird
  • Die Geschenke können nach eigenem Ermessen gewählt werden. Es gibt viele Kleinigkeiten mit oder ohne Bibelvers: Radiergummi, Stift, Lineal, je nach Jahreszeit einen kleinen (christlichen) Kalender mit Tierbildern, zusätzlich ein Lesezeichen oder ein Kindertraktat – man hat viele Möglichkeiten, einem Kinderherzen Freude zu machen. Eine Überlegung dazu: Zu große Geschenke können problematisch sein. Die Kinder sollen eine Freude haben, aber es sollte nicht so aussehen, als wollte man die Kinder durch Geschenke ködern.
  • Korrektureinträge bitte nicht mit einem roten Stift vornehmen, damit das Kind nicht den Eindruck hat, es würde Schulnoten bekommen.
  • Scheint es so, dass ein Kind Fragen falsch beantwortet, weil es den Text nicht vollständig gelesen hat (ein Problem vor allem bei den ersten Kursen), kann man wie folgt vorgehen: Man markiert die Textpassage, die die Antwort enthält, mit einem Textmarker und schreibt die richtige Antwort mit einem Stift ähnlicher Farbe neben die Antwort des Kindes.
  • Die „Verbreitung der Heiligen Schrift“ Eschenburg, stellt für diese Arbeit kostenlos Neue Testamente, Bibeln und andere evangelistische Schriften zur Verfügung.

 

technische Hinweise zu Druck und Versand

Download: Alle Lektionen stehen im PDF-Format zur Verfügung. Ein Programm dazu ist kostenlos erhältlich unter: http://get.adobe.com/de/reader/


Anschrift: Die eigene Anschrift kann von Hand oder direkt mit dem Computer eingetragen werden. Da sich das Dokument dann aber so in der Regel nicht mehr speichern lässt, empfiehlt es sich bei der Betreuung von mehreren Kindern auch gleich mehrere Kopien zu erstellten.


Ausdruck: Die Druckgröße bezieht sich immer auf DIN A4 Papier. Die Verteilkarte und alle Lektionen werden doppelseitig bedruckt oder kopiert. Als Druck­qualität ist für die Lektionsblätter „Standard“ völlig ausreichend. Bei allen Lektionsblättern sollte einfaches weißes Papier (80g/m2) verwendet werden. 


Ausdruck Lektion 1 als Karte: Sie ist auf weissem, leichten DIN A4 Karton (z.B. 160g/m2) im Querformat zu ­drucken. Die Karte ist dann in der Mitte zu falzen. Durch die enthaltenen Bilder wird die Qualität des Ausdrucks am besten, wenn man den Drucker im Druckertreiber auf „hohe Druckqualität“ einstellt.


Anschrift des Kindes: Das Anschriftenfeld ist so platziert, dass die Briefe in Fensterbriefumschlägen (DIN C6 lang) ver­schickt werden können.


Antwortcouvert: Sofern möglich, kann den Kindern ein frankierter Rückumschlag (DIN C6) beigelegt werden (sie­he Anlage 4). Das erleichtert das Zurückschicken und der Aufwand von Couvert und Briefmarke entfällt für die Eltern . 

 

abschliessende Gedanken

Neben all den erwähnten „Verfahrensfragen“ erscheint es uns wichtig, sich vor allem über folgende Fragen im Klaren zu sein:

  1. Ist diese Art der Evangelisation meine Aufgabe, die ich vom Herrn Jesus bekommen habe?
  2. Habe ich die Zeit, die finanziellen Mittel, die Ausdauer dazu?
  3. Bin ich in der Lage, von den Kindern gestellte Fragen biblisch fundiert und kindgerecht zu beantworten?

Diese Fragen berühren unsere Verantwortung gemäß Lukas 14,28. Wer jedoch die erste Frage mit „Ja“ beantworten kann, darf freudig dem Herrn vertrauen, dass ER für alles weitere sorgen wird. Wie schön ist es doch, auch auf diese Weise den Samen des Wortes Gottes zu säen!


Lasst uns gemeinsam beten, dass noch viele Kinder von der suchenden Liebe des Heilands hören und seinem Ruf folgen!

 

 

 

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